FFW Chammünster zog Jahresbilanz

Erfolgreiche Jugendarbeit – zunehmender Personalmangel bei Einsätzen

Zur Jahreshauptversammlung der FFW Chammünster konnte Vorsitzender Klaus Brandl am Samstag, den 19. März 2011 knapp 50 Mitglieder und Ehrenmitglieder im Gasthaus Hintereder begrüßen. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder berichtete Kommandant Thomas Gebhard über das abgelaufene Jahr aus Sicht des aktiven Feuerwehrdienstes. Die Mannschaft absolvierte 12 Übungen mit insgesamt 270,5 Stunden und musste bei 30 Einsätzen mit 184 Einsatzstunden ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen, wobei davon neunmal zu Brandeinsätzen ausgerückt wurde. Auch im Bereich Lehrgänge und Ausbildungen haben sich wieder einige Kameraden engagiert, so konnte mit Franz Kohl ein zusätzlicher Atemschutzträger ausgebildet werden. Fünf Kameraden unterziehen sich seit Anfang März der Truppmannausbildung. Der Kommandant ging auch auf diverse Neuanschaffungen seitens der Stadt Cham wie auch des Feuerwehrvereins ein, wofür er seinen Dank aussprach. Ein kritischer Punkt im Bericht des Kommandanten war die Tatsache, dass bei Einsätzen, insbesondere tagsüber, immer weniger Einsatzkräfte zur Verfügung stehen. Bislang hatte man immer noch Glück, so Gebhard, da noch bei keinem Einsatz Probleme durch die Unterbesetzung entstanden sind. Jedoch appellierte er an die aktive Mannschaft, bei einer Alarmierung auch der Pflicht nachzukommen und auszurücken: „Schließlich geht es bei den Einsätzen immer darum, dass andere dringend unsere Hilfe brauchen!“
Atemschutzwart Franz Engl berichtete von den Aktivitäten der Atemschutzträger in der Wehr. Die Aktiven unterzogen sich der jährlichen Übung in der Übungsstrecke in Furth im Wald und auch an der erstmals angebotenen Übung mit dem neuen „Fire-Trainer“. Erfreulich war die Anschaffung der Atemschutzüberwachungstafel aus Vereinsmitteln.
Richard Müller zog in seiner Funktion als Jugendwart die Jahresbilanz in Bezug auf den Feuerwehrnachwuchs. Fünf neue Mitglieder konnten in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden, sodass derzeit 11 Jugendliche in der Feuerwehr aktiv sind. Die Aktivitäten der Jugendgruppe waren u.a. wieder die Aktion „Rama-Dama“, die Abnahme der Jugendflamme, der Wissenstest und der Ausflug in Kletterwald nach St. Englmar. Beim Faschingsumzug zeigte sich der Zusammenhalt zwischen Jung und Alt innerhalb des Vereins: „Der eine braucht den anderen, und die Feuerwehr braucht beide!“, brachte es der Jugendwart auf den Punkt. Er dankte seinen Jugendlichen für die gute Zusammenarbeit.
Vorsitzender Klaus Brandl berichtete über die Ereignisse des Feuerwehrvereins. So wurden wieder zahlreiche Vereinsfeste besucht und das Sommernachtsfest in Chammünster veranstaltet. Der traditionelle Florianstag und das Schafkopfturnier waren wieder fester Bestandteil des Jahresprogamms. Brandl dankte allen Vereinsmitgliedern für ihre Mitarbeit und gab einen kurzen Ausblick auf die Termine für das Jahr 2011. Kassenwartin Andrea Stoiber konnte aus finanzieller Sicht auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Johann Kandlbinder konnte als einer der beiden Kassenprüfer die Entlastung von Kassier und Vorstandschaft vorschlagen, was die Versammlung einstimmig vollzog.
Es folgten abschließend noch Grußworte der Ehrengäste: KBM Josef Früchtl gab die Grüße der Feuerwehrführungskräfte weiter und ging auf die Jahresbilanz des Inspektionsbereichs ein. Pfarrer Nees dankte der Wehr für ihre Arbeit innerhalb der Pfarrei und wünschte den Floriansjüngern Gottes Segen für ihre Arbeit. Stadtrat Josef Griesbeck überbrachte die Grüße der Stadt Cham. Er ging dabei auf die Investitionen der Kommune im Feuerwehrwesen ein und zollte dem Verein großen Respekt, insbesondere der erfolgreichen Jugendarbeit. Ehrenmitglied Franz Gruber zeigte sich erfreut über die harmonische Arbeit in der Feuerwehr Chammünster und wünschte für die weitere Zukunft alles Gute.

Kommandant Thomas Gebhard bei seinem Jahresbericht
Kommandant Thomas Gebhard bei seinem Jahresbericht

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